Stabfigurencompany


Während Zuschauer bei menschenähnlichen Robotern Mängel in ihrem nonverbalem Verhalten übel nehmen, haben wir mit unseren dargebotenen künstlichen Figuren in den zurückliegenden 17 Jahren durch den Realitätsgehalt unserer Darbietungen keine Erfahrung mit dem von Masahiro Mori beschriebenen Phänomen "Uncanny Valley" gemacht. Als Uncanny Valley(engl. „unheimliches Tal“) bezeichnete er einen allgemein empirisch messbaren, paradox erscheinenden Effekt in der Akzeptanz von dargebotenen künstlichen Figuren auf die Zuschauer. Ganz im Gegenteil: In dem Moment, wo unsere Figuren zum Beispiel die Schwerkraft überwinden, ist bei dieser unnatürlichen Ausdruckskomponente immer eine besondere Zustimmung auffällig. (Auch Jesco von Puttkamer (NASA) war am 24.9.2000 von diesem Element unserer Darbietung auf der "Berliner United Space Parade" sehr beeindruckt.) Möglicherweise hängt das auch damit zusammen, dass der Figurenbauer Sölk H. Schulze unseren Puppen immer einen gewissen Anteil an abstrakte Komponente verliehen hat, die im Zusammenwirken mit unserem realistischem Spiel auf Menschen faszinierend wirken.



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